Grüezi & Grüessech!

Wir Schweizer, die hier im Dreiländereck bei Aachen leben, pflegen unsere Beziehungen in unser Heimatland und lieben unser Lebensgefühl!

Wir kennen die Schweiz von Verwandtenbesuchen, vom Skiurlaub oder dem Baseler Morgenstraich und schätzen die Gastronomie mit Fondues, Raclette, unzähligen Käsesorten sowie die Naturschönheiten, die Alpen, die Almen, die Alphörner und die ganze Folklore.

Als Schweizer Club Aachen fühlen wir uns auch ein bisschen als Botschafter für unser Heimatland und möchten das Lebensgefühl der Schweizer hier im Dreiländereck erlebbar machen.

In Gesprächen ist immer wieder festzustellen, wie wenig unsere Nachbarn über die Schweiz wissen. Aber woran liegt das? Viele Wege führen nach Rom, sagt ein altes Sprichwort. Und wer aus dem nördlichen Europa kommt, muss zwangsläufig die Alpen durchqueren. Eigentlich eine gute Gelegenheit die Schweiz kennen und lieben zu lernen.

Das Reiseland Schweiz wurde in der Vergangenheit oft umfahren oder nur auf schnellstem Wege durchfahren. Zu prominent waren die Schlagzeilen über unerschwingliche Preise nach Aufwertung des Frankens gegenüber dem Euro. Diese Situation hat sich jedoch geändert. Die Schweizer Währungshüter, aber auch die Schweizer Touristiker haben ihre Hausaufgaben gemacht. Viele Hotelpreise sind über Jahre stabil geblieben oder gar gesunken. Auch sonst bleibt die Teuerung in den letzten Jahren fast inexistent, die Schweiz ist preislich wieder konkurrenzfähig geworden. Denn die alten Qualitäten des Reiselandes Schweiz sind geblieben: Natur pur, atemberaubende Szenerien, die auch weit gereisten Travellern immer wieder den Atem verschlagen, überall kulturelle Überraschungen aus einer alten Geschichte als Durchgangsland zwischen Nord und Süd.

Also was spricht noch dagegen, das Schweizer Lebensgefühl näher kennenzulernen?

Ach ja, da gibt es noch andere Dinge, die Ausländer als Erstes mit der Schweiz assoziieren. Dabei kommt manchmal ziemlich Überraschendes zu Tage, über das wir gerne schmunzeln, aber näher erläutern möchten:

10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken:

1. Schweden
Starten wir mit dem Klassiker: Die Schweiz wird mit Schweden verwechselt. Besonders oft vorgetragen in den USA. Als Nachbarland muss dann auch schon mal «Australia» statt «Austria» herhalten. Aber auch in anderen Ländern kann es sein, dass der Taxifahrer plötzlich vom schwedischen Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic zu schwärmen beginnt.

2. Verwandte oder Bekannte
Die Schweiz ist auf der Weltkarte nur ein kleiner Fleck. Umso erstaunlicher ist, dass jeder Weltbürger irgendwie Bekannte oder Verwandte in der Schweiz zu haben scheint. Oder zumindest haben diese einmal einige Jahre dort gearbeitet.

3. «Ich war da, bin aber nur durchgefahren»
Ein Satz, den man besonders oft unter Backpackern hört. Für viele Rucksacktouristen ist eine Party-Nacht in Zürich, Bern oder Genf zu teuer. Das Einzige was sie deshalb zu sehen bekommen, ist die wunderbare Aussicht aus dem Zug von Chiasso bis nach Basel.

4. Interlaken
War jemand dann aber tatsächlich mal in der Schweiz in den Ferien, dann hat er ganz sicher einen Stopp in Interlaken gemacht. Ganz im Gegensatz zu wahrscheinlich 99 Prozent der Schweizer, die noch nie eine Nacht im Touristenort verbracht haben.

5. DJ Bobo
Es ist kaum zu glauben. Aber DJ Bobo ist im Ausland ziemlich populär. Vor allem in Osteuropa und in Südamerika. Betrittst du eine Bar in Krakau oder La Paz kann es durchaus sein, dass dir plötzlich «Respect Yourself» um die Ohren gehauen wird.

6. «Du musst steinreich sein»
Uns Schweizern geht es ziemlich gut. Und es mangelt hier definitiv nicht an Banken. Das hat sich auch im Ausland rumgesprochen. Da kannst du noch so verlottert an der Bushaltestelle mit deinem verstaubten Rucksack stehen, der Taxifahrer freut sich bereits beim Anstellen des Motors auf ein bisschen Extra-Trinkgeld.

7. Hauptstadt-Fail
Genf, Zürich, Lausanne, Basel: Wird im Ausland auf die Schweizer Hauptstadt getippt, bekommt man alles zu hören, nur nicht Bern. Vielleicht liegt es ja an der Fussball-Mannschaft (Young Boys), die mit ihrem Namen nicht wirklich Standort-Marketing betreibt.

8. Mehrsprachigkeit
Dass in der Schweiz mehrere Sprachen gesprochen werden, ist den Menschen rund um den Globus durchaus bewusst. Selbst Rätoromanisch ist erstaunlicherweise dem einen oder anderen ein Begriff. Gerade in den USA oder in Australien sind die Bewohner deshalb jeweils tief beeindruckt, dass wir mehr als nur eine Sprache sprechen.

9. Shaqiri
Man kann von Shaqiri halten, was man will. Aber der Herr hat in seinen jungen Jahren schon ein, zwei Teams mit Weltklasse-Format abgeklappert. Das strahlt aus. Der Nati-Star wird an vielen Orten sofort mit der Schweiz in Verbindung gebracht. Gefühlsmäßig sogar noch öfters als der Tennisstar Roger Federer.

10. «Wieso bist du überhaupt hier?»
Selten bis gar nie hört man etwas Schlechtes über die Schweiz. Schon gar nicht, wenn es um die hiesige Natur geht. Postkarten-Wetter, schneebedeckte Berge und blaue Seen, so stellt man sich im Ausland unser kleines Alpenland vor. Immer mal wieder wird man deshalb gefragt: «Weshalb kommst du überhaupt zu uns in die Ferien? Bei euch ist es doch viel schöner!»

Und zu guter Letzt  … und das liegt ja auf der Hand!  Schweiz = Käse = Freude

Logisch denken Ausländer beim Stichwort «Schweiz» früher oder später auch an Käse. Und warum? Weil es bei uns schlicht und einfach den allerbesten gibt!
Okay, in anderen Ländern – wie zum Beispiel Italien oder Frankreich – gibt es auch feinen Käse. Aber keiner ist so gut wie wir darin, aus Käse ein abendfüllendes Programm zu machen. Der gesellige Fondueabend ist auch im Vereinsleben ein gerne gesehenes Ereignis.

 

Jetzt versteht sicher jeder, warum wir uns so mit unserer Heimat, der Schweiz, verbunden fühlen!